Fahrzeuge

Presseartikel 2013

Sächsiche Zeitung | 31.12.2013

Schwerverletzter bei Unfall in Wünschendorf

Von SZ

Ein Autofahrer wurde bei einem Unfall in Wünschendorf am Montagvormittag schwer verletzt. Der Mann war gegen 11Uhr auf der Radeberger Straße unterwegs. Sein Wagen kam aus bislang ungeklärter Ursache jedoch von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug rollte eine angrenzende Böschung hinunter und kollidierte dort frontal mit einem Baum. Der Baum wurde durch den Aufprall umgekippt. Der Fahrer, der allein im Wagen saß, wurde an der Unfallstelle vom Rettungsdienst und den Feuerwehren aus Wünschendorf und Dürrröhrsdorf-Dittersbach betreut.

Die Wünschendorfer Feuerwehr sicherte die Unfallstelle an der Radeberger Straße und kümmerte sich um den Brandschutz. Die Wehren unterstützten zudem den Rettungsdienst dabei, den Autofahrer zu bergen. Zur Unfallursache ermittelt nun die Polizei. Auch zur Schadenshöhe konnten gestern noch keine Angaben gemacht werden. (SZ)
Sächsische Zeitung | 23.10.2013

Digitalfunk kommt in Sachsen noch später

Von dpa

Neue digitale Funktechnik soll den Sicherheitsbehörden in ganz Deutschland mehr Komfort und vor allem mehr Sicherheit geben. Doch mit dem Ausbau der Netze und der Umstellung auf die neuen Geräte hinkt man hinterher - auch in Sachsen.

Dresden. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste werden in Sachsen frühestens 2015 komplett und auch untereinander über ein digitales Funknetz kommunizieren können. Erst dann soll die bessere und sicherere BOS-Digitaltechnik bei allen Diensten verfügbar sein, wie aus einer Antwort von Innenminister Markus Ulbig (CDU) auf eine Landtagsanfrage hervorgeht, über die am Mittwoch die „Dresdner Neuesten Nachrichten“ berichteten. Bis 2021 rechnet die Staatsregierung für Aufbau und Betrieb der neuen Technik mit Kosten in Höhe von 344 Millionen Euro.

Die Innenminister von Bund und Ländern hatten 2007 ein Verwaltungsabkommen über Aufbau und Betrieb des Digitalfunks in ganz Deutschland unterzeichnet. Der Digitalfunk gilt als rauscharm und abhörsicher. Außerdem sollte eine gemeinsame Kommunikationsbasis für alle Sicherheitsdienste geschaffen werden. Ursprünglich sollte das Netz in Sachsen bis Ende 2010 errichtet sein. Dann war die Realisierung um drei Jahre verschoben worden.

Die Umstellung des analogen Netzes sei in Sachsen bereits weit vorangeschritten, betonte Ulbig. Nach Angaben seines Ministeriums sind von insgesamt 247 Standorten mit Funkmasten bis auf zwei alle neu gebaut oder umgerüstet worden. Damit decke das Netz bereits 98,4 Prozent der Landesfläche ab. Der Freistaat rangiere damit unter den Bundesländern an siebter Stelle.

Bei der Polizei soll auch die Endgeräteausgabe noch 2013 abgeschlossen werden. Die Umstellung der Notrufleitstellen der Polizei erfolge 2014, so Ulbig. Bei Feuerwehr und Rettungsdiensten dauert dies noch bis Ende 2015. Die Fahrzeuge des Katastrophenschutzes würden dagegen bereits bis Juni 2014 parallel mit digitaler Funktechnik ausgestattet.

Die Staatsregierung plant mittlerweile für Ausbau und Betrieb des Netzes bis 2021 Kosten von 344 Millionen Euro ein. Allerdings seien darin 35 Millionen Euro für Risiken und weitere 15 Millionen Euro für Reinvestitionen enthalten, teilte das Ministerium mit. 2007 war man noch von 175 Millionen Euro für Land und Kommunen ausgegangen, die auch für den Betrieb bis 2020 reichen sollten. (dpa)
Sächsische Zeitung | 04.07.2013

Feuerwehr macht die Hundert voll

Von Katarina Lange

Die Freiwillige Feuerwehr in Dittersbach feiert am Sonnabend ein rundes Jubiläum. Heute gibt es sie nur noch im Doppelpack.

Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Dürrröhrsdorf-Dittersbach haben am Wochenende Grund zum Feiern. Zumindest ein Teil von ihnen. Denn vor 100 Jahren wurde die Dittersbacher Feuerwehr gegründet, konkret am 28. Dezember 1913. Unter Hauptmann Otto Kohlmann gehörten insgesamt 32 Kameraden zur „Freiwilligen Feuerwehr Dittersbach mit Rittergut“.

Heute gibt es die Dittersbacher zwar nur noch im Doppelpack mit den Feuerwehrkollegen aus Dürrröhrsdorf. Denn mit der Fusion der beiden Orte wurden auch die beiden Wehren in einem Gerätehaus vereint. Dennoch soll das runde Jubiläum gefeiert werden. „Wir wollen die Gründungsmitglieder und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Dittersbach ehren sowie das weitere Fortbestehen zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr Dürrröhrsdorf feiern“, sagt Feuerwehrmann Steve Gröber.

Am Sonnabend, 6. Juli, steigt deshalb eine große Feier auf dem Marktplatz in Dittersbach. Der Startschuss dafür fällt 8Uhr mit einem Wettkampf der Löschgemeinschaft Wesenitztal. Der Sieger wird gegen 12Uhr geehrt. Dazu gibt es für alle Besucher ein Mittagessen vom Grill. 14Uhr beginnt dann der Familiennachmittag. Die Kinder können sich auf Spiele und Spaß freuen sowie auf eine Mitfahrt im Feuerwehrauto. Die Feuerwehr wird dabei von der Volksbank Pirna unterstützt. Im Festzelt gibt es am Nachmittag Kaffee und Kuchen. Außerdem ist um 15Uhr ein Konzert der Schalmeienkapelle Polenz geplant. Um 16Uhr wird die Jugendfeuerwehr bei einem Löschangriff ihr Können zeigen. Im Festzelt folgt für die Gäste um 18Uhr der Festakt. Danach soll der Abend bei einem Tänzchen um das Lagerfeuer ausklingen.
Sächsische Zeitung | 11.04.2013

Neue Chefs im Gesangverein und Feuerwehrförderverein

Von Katarina Lange

In zwei Vereinen von Dürrröhrsdorf-Dittersbach wurden neue Vereinsvorsitzende gewählt. Das betrifft den Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr der Kommune. Bisher leitete Hartmut Gröschel den Verein. Neuer Vorsitzender ist nun Steve Gröber. Einen Leitungswechsel gibt es auch beim Gesangverein Dürrröhrsdorf. Chef Joachim Adrian legte seine Arbeit aus persönlichen Gründen nieder. In seine Fußstapfen tritt nun Helga Hegewald. (SZ/kal)
Sächsische Zeitung | 22.02.2013

Jugendfeuerwehr geht wandern

Von Anja Weber

Die Jugendfeuerwehren des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge begeben sich am Sonnabend auf ihre große Winterwanderung. Die hat bei den Jugendfeuerwehren schon Tradition, denn mittlerweile ist es die 21. Tour. Insgesamt nehmen 528 junge Feuerwehrleute aus 39 Jugendfeuerwehren teil. Die Jugendfeuerwehren aus allen Sebnitzer Ortsteilen sind mit 70 Teilnehmer vertreten, informiert Stadtjugendwartin Anke Hiemer. Ausrichter der diesjährigen Winterwanderung ist die Jugendfeuerwehr von Dürrröhrsdorf-Dittersbach. Der Transport dorthin ist gesichert. Die Oberelbische Verkehrsgesellschaft Pirna-Sebnitz fährt einen Großteil der Kinder und Jugendlichen kostenlos und sogar mit dem Bus, der für die Jugendfeuerwehren im Landkreis wirbt. „Wir freuen uns natürlich darüber, dass uns der Bus kostenlos zur Verfügung gestellt wird, denn auch die Jugendfeuerwehren müssen gut mit ihrem Geld wirtschaften“, sagt Anke Hiemer. Der Sebnitzer Jugendfeuerwehr mit allen Ortsteilen gehören derzeit 92 Mitglieder an. Wo hingewandert wird, das bleibt übrigens bis zur Ankunft in Dürrröhrsdorf-Dittersbach eine Überraschung. (SZ/aw)
Sächsische Zeitung | 14.02.2013

Feuerwehren bekommen Digitalfunk

Von Katarina Lange

Die Feuerwehren in den Ortsteilen von Dürrröhrsdorf-Dittersbach sollen bis 2014 Digitalfunk erhalten. Die Vorbereitungen dafür laufen bereits, teilt Bürgermeister Jochen Frank (Unabhängige Bürger) mit. Ende Januar hatte es eine Beratung mit allen Wehrleitern und weiteren Feuerwehrleuten zu diesem Thema gegeben.

Einen Zeitraum für die Umrüstung der Technik gibt es bereits. Zwischen Oktober dieses Jahres und März 2014 soll der Digitalfunk kommen. Die Umstellung der Funktechnik soll an einem zentralen Standort erfolgen. Dafür wurde das Feuerwehrgerätehaus in Dürrröhrsdorf-Dittersbach ausgesucht. In der Werkstatt werden die Einsatzfahrzeuge mit tragbaren digitalen Funkgeräten ausgerüstet. Ab Oktober werden die Mannschaftswagen schrittweise umgerüstet. Die Feuerwehrleute werden dann künftig per digitaler Technik alarmiert. Die Kommune wird Kosten in Höhe von ungefähr 60000Euro für dieses Projekt einplanen.

In Rahmen der Löschgemeinschaft Wesenitztal wurde ein Verantwortlicher benannt, der der Kommune als Ansprechpartner zur Verfügung steht. Diese Aufgabe übernimmt künftig Thomas Heinrich von der Freiwilligen Feuerwehr Dobra. Er wird mit Brigitte Schaller vom Hauptamt der Kommune zusammenarbeiten. (SZ/kal)