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Presseartikel 2015

Sächsische Zeitung | 30.10.2015

Großeinsatz mit Explosionsgefahr

Von SZ

Alle sieben Feuerwehren von Dürrröhrsdorf-Dittersbach rückten aus. Es war nur ein Test.

Wilschdorf. Die Einwohner staunten nicht schlecht, als am Dienstagabend um 19.13 Uhr in allen Ortsteilen von Dürrröhrsdorf-Dittersbach die Sirenen dreimal hintereinander ertönten. Alle Feuerwehren wurden zum Einsatz gerufen. In der Dunkelheit war nur Blaulicht zu sehen, und die Wehren aus Dürrröhrsdorf-Dittersbach, Porschendorf, Wilschdorf, Elbersdorf, Wünschendorf, Stürza und Dobra eilten auf schnellstem Weg zur Firma Brunnenbau Wilschdorf auf die Alte Hauptstraße. Grund der Alarmierung war ein Brand mit Explosionsgefahr sowie drei vermissten Personen in den Gebäuden. Am Einsatzort angekommen, wurden die Einsatzlage besprochen und die jeweiligen Aufgaben zur Bekämpfung des Brandes und Rettung der Personen verteilt. Zügig legten sich die Kameraden den Atemschutz an, die Löschwasserversorgung wurde hergestellt, die Lichtstrahler für die Ausleuchtung des Einsatzgebietes in Betrieb genommen und so konnte schnell die Bergung und Löschung beginnen.

Zur Verstärkung wurde noch die Feuerwehr aus Neustadt alarmiert, da eine vermisste Person auf dem Dach des Gebäudes lag und nur mit der Drehleiter geborgen werden konnte. Zusätzlich mussten noch die Kameraden aus Stolpen alarmiert werden, die den Einsatz unterstützen. Der vermeintliche Großbrand war schnell gelöscht. Auch verlief die Bergung der vermissten Personen reibungslos, sodass die 76 Kameraden den Einsatz nach gut anderthalb Stunden erfolgreich beenden konnten.

Jedes Jahr veranstaltet die Gemeinde Dürrröhrsdorf-Dittersbach eine Großübung. Dadurch soll die Zusammenarbeit der Wehren gestärkt werden. (SZ)
Sächsische Zeitung | 25. Februar 2015

Feuerwehrleute drücken die Schulbank

Von Katarina Gust

Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren in Dürrröhrsdorf-Dittersbach und den dazugehörigen Ortsteilen haben im vergangenen Jahr fast 9 000 Ausbildungsstunden absolviert. Das geht aus der aktuellen Feuerwehrstatistik hervor. Die Feuerwehrleute drückten genau 8 897 Stunden die Schulbank und lernten auch praktisch dazu. Fast 1 000 Stunden wurden allein für den Digitalfunk gebraucht. Im vergangenen Jahr wurde die Technik in den Wehren komplett auf Digitalfunk umgestellt. Bereits seit April kommen die neuen Geräte zum Einsatz. Um mit ihnen umzugehen, waren jedoch Schulungen nötig. An diesen nahmen etwa 180 Feuerwehrleute teil.

Die Freiwilligen Feuerwehren hätten dadurch einen hohen Ausbildungsstand erreicht, sagt Bürgermeister Jochen Frank (Unabhängige Bürger). In den Feuerwehren fungieren derzeit 119 Kameraden als Sprechfunker. Damit verfügt über die Hälfte der Einsatzkräfte über diese Ausbildung. Der größte Teil der Kameraden ist als Maschinist tätig, nämlich 70. Den Abschluss als Kettensägenführer oder Atemschutzgeräteträger haben jeweils 67 Einsatzkräfte in der Tasche. 30 Gruppen- und 14 Zugführer haben eine weiterführende Ausbildung absolviert. Für das Warten der Atemschutzgeräte sind sieben Mitglieder der Feuerwehren in der Gemeinde befähigt. (SZ/kat)
Sächsische Zeitung | 24. Februar 2015

Feuerwehr rückt zu fünf Bränden aus

Von Katarina Gust

Zu insgesamt 17 Einsätzen wurden die Ortsfeuerwehren im letzten Jahr gerufen. Nur selten waren Flammen zu löschen.

Hinter den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehren von Dürrröhrsdorf-Dittersbach und den Ortsteilen liegt ein recht ruhiges Jahr. Das geht aus der aktuellen Statistik hervor, die Bürgermeister Jochen Frank (Unabhängige Bürger) vorgelegt hat. Insgesamt 17-mal wurden die Feuerwehren 2014 alarmiert. Ein Jahr zuvor waren es sogar nur zwölf Einsätze.

Wenn die Feuerwehrleute ausrücken, hat es jedoch nicht immer mit einem Brand zu tun. Das zeigt auch ein Blick auf die Einsätze vom letzten Jahr. Nur fünfmal brach ein Feuer aus. Das erste dafür bereits am Neujahrstag. Damals kam es zu einem Wiesenbrand in Wilschdorf. Anfang März musste die Wehr erneut zum Löschen anrücken, als eine Küche in Dittersbach brannte. Im September stand die ehemalige Pappenfabrik an der Wesenitztalstraße im benachbarten Rennersdorf-Neudörfel in Flammen. In einem leer stehenden Wohnhaus hatte eine Zwischendecke zwischen dem ersten und zweiten Obergeschoss Feuer gefangen. Acht Feuerwehren mit 78 Kameraden eilten damals nach Rennersdorf. Neben Einsatzkräften aus Dürrröhrsdorf-Dittersbach beteiligten sich auch die Feuerwehren aus Stolpen, Neustadt, Lauterbach, Helmsdorf, Rennersdorf-Neudörfel und Langenwolmsdorf an dem Einsatz. Im Oktober wurde die Feuerwehr zu einem Brand nach Wilschdorf gerufen. Hier stand eine Garage an einem Reiterhof in Flammen. Kurz vor dem Weihnachtsfest ging es noch einmal brenzlig zu, als ein Sperrmüllhaufen in Dittersbach qualmte.

In den meisten Fällen hielt die Feuerwehrleute jedoch kein Brand in Atem. Es waren andere Ursachen, die einen Einsatz nötig machten. Dazu gehörten auch heftige Unwetter, die Ende September über der Sächsischen Schweiz wüteten. Starkregen hatte Straßen und Grundstücke überflutet, in Dittersbach waren Schlamm und Geröll auf die Straße gespült worden. Außerdem mussten mehrere Keller leer gepumpt sowie Straßen und Wege gereinigt werden.

In der Statistik der Feuerwehr tauchen zudem zwei Verkehrsunfälle auf, bei denen die Retter ebenfalls im Einsatz waren. Einer davon ereignete sich Ende Februar in Wünschendorf. Kameraden aus Wünschendorf und Dürrröhrsdorf-Dittersbach mussten hier technische Hilfe leisten. Auf der Straße zwischen Dittersbach und Wünschendorf war ein Auto gegen einen Baum geprallt. Die Einsatzkräfte befreiten den eingeschlossenen und verletzten Fahrer aus dem Fahrzeugwrack.

Die Entwicklung in den einzelnen Wehren beurteilt Bürgermeister Jochen Frank generell als positiv. Die Mitgliederzahlen würden sich seit Jahren auf einem stabilen Niveau befinden. Aktuell würden die Wehren 180 aktive Feuerwehrleute zählen. Hinzu kommen 76 passive Mitglieder. Die mitgliederstärkste Wehr gibt es in Dürrröhrsdorf-Dittersbach mit 36 Kameraden. Auf Platz zwei folgt Dobra mit 30 Mitgliedern. Die Bronzemedaille geht an Porschendorf mit 27 Feuerwehrleuten, danach schließen sich Stürza (26), Wilschdorf (22) und Elbersdorf (21) an. Die wenigsten Mitglieder hat aktuell die Wehr in Wünschendorf. Hier engagieren sich 18 Personen freiwillig für Brandschutz und Hilfeleistung. Neben den Erwachsenen gibt es in der Kommune außerdem zwei Jugendfeuerwehren. Eine befindet sich in Dobra, die zweite in Dürrröhrsdorf-Dittersbach. Hier seien jeweils 13 Kinder und Jugendliche aktiv.
Sächsische Zeitung | 16. Januar 2015

Weihnachtsbäume brennen dieses Wochenende

Von sz-online.de

Wegen des heftigen Sturms wurden viele Termine kurzfristig verschoben. Doch es gibt Ersatz.

Starker Wind und Regen haben das geplante Weihnachtsbaumverbrennen in Dürrröhrsdorf-Dittersbach, Langburkersdorf, Hohnstein und Mühlsdorf am letzten Wochenende einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die Feuerwehren vor Ort mussten die Veranstaltungen deshalb absagen. Zu groß war das Risiko, dass die Feuer außer Kontrolle geraten. Doch Ersatz ist in Sicht. Dieses Wochenende sollen die Termine nachgeholt werden.

Auf dem Marktplatz in Dürrröhrsdorf-Dittersbach starten die Freiwillige Feuerwehr Dürrröhrsdorf-Dittersbach und der Jugendklub Galaxy am Sonnabend einen neuen Anlauf. Los geht es um 16.30 Uhr mit einem Lampionumzug für Kinder. Anschließend wird das Feuer entzündet. Für das leibliche Wohl gibt es Glühwein und Bratwurst. Jeder, der einen alten Weihnachtsbaum mitbringt, bekommt einen Glühwein gratis. Die Bäume können bereits vorher auf dem Markt abgegeben werden, wie Steve Gröber vom Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Dürrröhrsdorf-Dittersbach mitteilt. Dort hat sich bereits ein kleiner Stapel angesammelt.

Am morgigen Sonnabend wird auch in Mühlsdorf das geplante Weihnachtsbaumverbrennen nachgeholt. Der Heimatverein lädt ab 18 Uhr auf dem Festplatz neben dem Vereinshaus an der Kirschallee. Auch in Hohnstein organisieren die Feuerwehr und der Jugendclub morgen das Weihnachtsbaumverbrennen. Beginn ist um 17 Uhr auf dem Parkplatz an der Eiche in Hohnstein. Wer seinen Baum abgibt, bekommt einen Becher Glühwein umsonst.

In Langburkersdorf fackelt die Feuerwehr morgen am Gerätehaus an der Dorfstraße ab 15 Uhr Christbäume ab. Es gibt zudem Bratwürste vom Grill und heißen Glühwein. Gäste, die einen Tannenbaum mitbringen, bekommen als Dankeschön einen Glühwein gratis. (SZ/dis/kat/hw)