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Hochwasser in Dürrröhrsdorf

07. August 2010 | 15:20

Durch sehr ergiebigen Dauerregen, begleitet von einer Unwetterwarnung, stiegen auch die Bäche in Dürrröhrsdorf-Dittersbach massiv an. Am Nachmittag wurde dann auch die Feuerwehr an eine bereits bekannte Stelle alarmiert - die ehemalige Tankstelle in Dürrröhrsdorf. Hier wurde wieder das Wasser aus dem Stürzaer Bach durch die Behelfsbrücke angestaut. Trotz der Bemühungen den Wasserstau zu lösen stieg das Wasser weiter an.
Aufgrund dessen wurden vom Bauhof Sandsäcke geholt, damit Lücken im Grundstück an der Tankstelle abgedichtet werden konnten. Da das Wasser jedoch schnell weiter anstieg und über die Begrenzungsmauer floss, wurden die Sandsäcke schließlich direkt vor den Eingangstüren aufgebaut, um ein Überfluten des Kellers zu verhindern. Unter dessen suchte sich das Wasser bereits einen Weg um die Behelfsbrücke herum wodurch der Kastanienweg für den Verkehr gesperrt werden musste.
Während der Maßnahmen erreichte die Kameraden ein weiterer Hilferuf vom Grundstück gegenüber der ehemaligen Fleischproduktion. Auch hier konnte das Wasser aus den Teichen nicht schnell genug abfließen und setzte das Grundstück unter Wasser. Mit Hilfe eines kleinen Dammes sowie der Söffelpumpe der nun ebenfalls alarmierten Kameraden aus Dobra wurde das Wasser abgepumpt. Die Dobraer Kameraden kümmerten sich in der Folge um den Nachschub an benötigten Sandsäcken.
Nachdem die Lage hier unter Kontrolle war und kein weiteres Wasser ins Grundstück floss fuhren die Dürrröhrsdorfer Kameraden wieder in Richtung Gerätehaus. Doch bevor der Einsatz beendet war, wurde noch unsere Hilfe "von nebenan" benötigt. Auch im Keller des Rathauses war Wasser eingedrungen und wurde auch hier mit einer Söffelpumpe und der Hilfe der Rathausmitarbeiter wieder nach draußen befördert. Offenbar konnte das Wasser durch den Ausfall einer hauseigenen Pumpe sowie des hohen Grundwasserspiegels eindringen.
Nach über fünf Stunden, gegen 20:30 Uhr, konnte der Einsatz dann beendet werden.

Details

Datum:07.08.2010
Zeit:15:20
Einsatzkräfte:8+1, 2+1
Dauer:5,25

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